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Novartis kooperiert mit Antares Therapeutics

Die Schweizer Novartis AG hat eine strategische Forschungs- und Entwicklungskooperation mit dem US-amerikanischen Biotechnologieunternehmen Antares Therapeutics geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entdeckung, Entwicklung und spätere Vermarktung neuartiger niedermolekularer Krebstherapien gegen onkologische Zielstrukturen, die bislang als schwer oder nicht medikamentös behandelbar galten.

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Im Rahmen der Vereinbarung wird Antares seine unternehmenseigene Wirkstoffforschungsplattform einsetzen, um hochselektive Wirkstoffkandidaten gegen mehrere ausgewählte Krebszielstrukturen zu identifizieren. Novartis erhält dabei die Möglichkeit, Entwicklungsoptionen für die entstehenden Programme auszuüben und diese anschließend gemeinsam mit Antares weiterzuentwickeln.

Die Kooperation verbindet die Expertise von Antares in der kovalenten Wirkstoffforschung, chemischen Proteomik und KI-gestützten Wirkstoffentwicklung mit den globalen Forschungs-, Entwicklungs- und Vermarktungskapazitäten von Novartis. Beide Unternehmen wollen damit neue Therapieansätze für Patienten mit Krebs erschließen, insbesondere in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf.

„Novartis engagiert sich dafür, innovative Ansätze in der Krebsforschung voranzutreiben und die Grenzen des heute Machbaren in der Onkologie zu erweitern“, erklärte Fiona Marshall, Präsidentin der Biomedizinischen Forschung bei Novartis. „Viele der vielversprechendsten Zielstrukturen in der Onkologie galten lange Zeit als nicht adressierbar. Wir sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit das Potenzial hat, eine neue Generation zielgerichteter Therapien hervorzubringen und bedeutende Fortschritte für Patienten zu ermöglichen.“

Finanziell sieht die Vereinbarung für Antares eine Vorauszahlung von 105 Mio. US-Dollar vor. Darüber hinaus kann das Unternehmen bei Erreichen definierter Entwicklungs-, Zulassungs- und Vermarktungsziele weitere Meilensteinzahlungen von bis zu 1,8 Mrd. US-Dollar erhalten. Zusätzlich sind umsatzabhängige Lizenzzahlungen vereinbart.

Mit der Partnerschaft stärkt Novartis sein Onkologie-Portfolio und setzt seine Strategie fort, innovative wissenschaftliche Plattformen und neue Wirkmechanismen für die Entwicklung künftiger Krebstherapien zu erschließen. Die Zusammenarbeit soll dazu beitragen, bislang schwer zugängliche biologische Zielstrukturen therapeutisch nutzbar zu machen und die Entwicklung präzisionsmedizinischer Behandlungsansätze zu beschleunigen.

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